Die Verbandsgemeinde Kusel-Altenglan beteiligt sich am bundesweiten Aktionstag „Kommunen am Limit“ und unterstützt die Forderungen der kommunalen Spitzenverbände nach einer grundlegenden Stärkung der kommunalen Finanzen.
Wie zahlreiche Städte, Gemeinden und Landkreise in Deutschland steht auch die Verbandsgemeinde Kusel-Altenglan vor erheblichen finanziellen Herausforderungen. Steigende Sozialausgaben, wachsende gesetzliche Anforderungen, Investitionen in Schulen, Kindertagesstätten, Feuerwehren, Klimaschutz und Digitalisierung sowie zunehmende Personal- und Sachkosten belasten die kommunalen Haushalte in einem bislang nicht gekannten Ausmaß.
Bürgermeister Christoph Schneider erklärt: „Die Kommunen sind das Fundament unseres demokratischen Gemeinwesens. Hier erleben die Menschen unmittelbar, ob staatliches Handeln funktioniert. Gleichzeitig werden immer mehr Aufgaben auf die kommunale Ebene übertragen, ohne dass eine ausreichende finanzielle Ausstattung erfolgt. Diese Entwicklung gefährdet die langfristige Handlungsfähigkeit unserer Städte und Gemeinden.“

Die Verbandsgemeinde Kusel-Altenglan setzt weiterhin auf einen verantwortungsvollen Umgang mit öffentlichen Mitteln und prüft fortlaufend Möglichkeiten zur wirtschaftlichen und effizienten Aufgabenerfüllung. Dennoch können die bestehenden Herausforderungen nicht allein durch kommunale Sparmaßnahmen bewältigt werden.
„Wer den Kommunen zusätzliche Aufgaben überträgt, muss auch die erforderlichen finanziellen Mittel bereitstellen. Unsere Bürgerinnen und Bürger erwarten zu Recht gut ausgestattete Schulen und Kindertagesstätten, eine funktionierende Infrastruktur, leistungsfähige Feuerwehren sowie moderne Verwaltungsleistungen. Dafür benötigen die Kommunen eine verlässliche und auskömmliche Finanzierung“, so Schneider weiter.
Mit dem Aktionstag „Kommunen am Limit“ machen Städte, Gemeinden und Landkreise bundesweit auf die angespannte Finanzlage aufmerksam. Die Verbandsgemeinde Kusel-Altenglan fordert Bund und Länder auf, die finanzielle Situation der Kommunen nachhaltig zu verbessern und die kommunale Selbstverwaltung langfristig zu stärken.
„Die Zukunft unserer Region entscheidet sich vor Ort. Nur handlungsfähige Kommunen können die Lebensqualität ihrer Bürgerinnen und Bürger sichern, notwendige Investitionen tätigen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt fördern.
Deshalb brauchen wir jetzt eine strukturelle Neuordnung der kommunalen Finanzen“, betont Bürgermeister Christoph Schneider.
